Brauchen Berge Komfort?

DAV Expertenforum zum Thema Komfort auf den DAV Hütten

Zwei Tage lang diskutierten 60 Experten auf der Albert Link Hütte darüber, wie viel Komfort die Hütten des DAV eigentlich bieten sollten. Die Frage, ob eine Hütte eine warme Dusche braucht oder nicht wurde schon vor 100 Jahren diskutiert. Heute hat sich lediglich die Fragestellung etwas verändert: Es geht immer noch um die Dusche, aber auch um’s W-Lan. Impuls-Vorträge von Journalisten, Philosophen und Hüttenbesitzern und – Wirten starteten das Symposium. Beeindruckt war ich nicht nur von den Worten und Hinweisen von Georg Oberlohr (ehemaliger Wirtes der Stüdlhütte): Will der DAV gut funktionierende Hütten, so muss er sich insbesondere mit den Pächtern dieser Hütten auseinandersetzen.  Nicht mehr ganz neu aber noch weit entfernt von abgegriffen ist der Ausspruch von Hanspeter Mair (Bereichsleiter Hütten & Wege des DAV): „Langsam dringt ins Bewusstsein, dass Hütten keine Liebhaber-Objekte sondern Wirtschaftsbetriebe sind.

Angestoßen wurde das Symposium von der Gruppe Quo Vadis der Sektion München, die sich für weniger Komfort auf den Hütten einsetzen.

Unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen fanden sich Verter des DAV Bundesverbandes, Sektionsvorsitzende und Funktionäre, Vertreter der JDAV, Experten von Toursismusverbänden und viel mehr. Ein bunt gemischtes und  unzweifelhaft hochkarätiges Publikum.

Am zweiten Tage wurde in verschiedenen Workshops gearbeitet und die Ergebnisse anschließend vorgestellt und diskutiert.

Nach zwei Tagen intensiven Gedankenaustausches gab es zwar erwartungsgemäß keine Antwort auf die Frage Dusche oder nicht, jedoch viele Denkansätze und neue Betrachtungen.

 

 

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